Waldecker Fleischwaren - Heinrich Saure GmbH

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Biathlon-Deutschlandpokal

Biathlon-Deutschlandpokal: Max Saure verschafft SC Willingen gelungenes Saisonfinale MARTELLTAL/WILLINGEN (mn).

Im allerletzten Rennen hat Max Saure den Biathleten des SC Willingen doch noch einen Spitzenplatz im Deutschlandpokal der Jugend und Junioren beschert. Beim von Oberhof ins Tiroler Martelltal verlegten Finale gewann der 15-Jährige den Sprint der Altersklasse J 16 und erfüllte sich gleichzeitig einen erklärten Wunsch: den Sprung in den D/C-Kader des Deutschen Ski-Verbandes (DSV). „Das war mein Ziel“, sagte Max sehr zufrieden. „Und dafür bin ich meinem Trainer sehr dankbar.“ Für den Kader nominiert werden die ersten sechs der Gesamtwertung – Max Saure wurde Vierter. Robert Kabucov gab den Dank seines Schützlings zurück: „Das war gut. Er hat eine gute Laufleistung gezeigt und gut geschossen“, fasste der Coach den Auftritt des Jugendlichen zusammen.Schon im Einzelwettbewerb am Samstag hatte Max Saure als Rangdritter einen Treppchenplatz erreicht – als Einziger des auf fünf Aktive geschrumpften SCW-Aufgebots. Juniorin Nadine Horchler schrammte als Fünfte des Einzels und Vierte im Sprint relativ knapp an einem Podestplatz vorbei. Max Saure aber sorgte noch in anderer Hinsicht für ein Novum: Im letzten von neun Wettkämpfen landete er nicht nur seinen ersten Sieg, sondern blieb im Schießstand erstmals fehlerfrei. Nach dem zweiten Schießen konnte er sich so seines Triumphes schon fast sicher sein, denn sein Vorsprung lag bei einer Minute. „Ich habe es dann etwas ruhiger angehen lassen“, berichtete er. Max lag im Ziel nach 7,5 km in 21:50,4 Minuten rund 28 Sekunden vor Johannes Kühn (Reit im Winkl/2 Fehler) und 53,3 Sekunden vor Tobias Hermann (Gütenbach/4). „Vom Umfeld und den Bedingungen her hat alles gepasst“, sagte der UPS-Schüler, den bei guten Bedingungen mit nicht zu starkem Wind die Folgen einer leichten Erkältung nicht weiter beeinträchtigten. Der Usselner war flott unterwegs. Das galt auch für die 12,5 km am Samstag, als er Drittschnellster war. Allerdings leistete er sich bei einer Gesamtzeit von 44:18,9 Minuten fünf Fahrkarten – zwei mehr als der Zweitplatzierte Stefan Bernauer (Fröhnd/43:17,6) und eine mehr als Sieger Johannes Kühn (43:02,0). Der Allgäuer Kühn sicherte sich mit seinen 56 Punkten vom Wochenende denkbar knapp den Sieg in der Gesamtwertung der J 16: Er wies 202 Zähler vor, einen mehr als Toni Wagler von der TSG Sehma. Max Saure erreichte 162 Punkte. Ebenfalls unter den ersten zehn rangiert mit 125 Punkten (9.) Patrick Wandel. Er hatte mit dem Gewinn des deutschen Meistertitels als bisher einziger SCW-Jugendlicher einen Sieg in dieser Saison verbucht. Im Martelltal kam er im Schießstand nicht wie erhofft zurecht. Sieben Scheiben ließ er im Einzel stehen, das war mit seinem guten Lauf nicht wettzumachen. Patrick wurde in 47:43,1 Min. Achter. Im Sprint punktete er als Rangneunter mit vertretbaren vier Fehlern. Nach 23:55,4 Min. lag er übrigens nur einen Wimpernschlag von sechs Zehntelsekunden vor seinem Vereinskameraden Dominik Schüßler. Er erreichte mit seinen nur drei Fehlern sein drittbestes Saisonresultat – und rückte den Auftritt des Vortags mit zehn Schießfehlern und der Zeit von 51:14,6 Min. deutlich zurecht. In der Gesamtwertung rundete Dominik mit 107 Zählern als Zwölfter das gute Willinger Ergebnis in dieser Altersklasse ab. Zufrieden war Robert Kabucov auch mit dem Auftritt von Nadine Horchler. „Sie hat ja vor Kurzem noch eine starke Erkältung gehabt, da war es für sie auf der Höhe von 1700 m nicht so leicht“, sagte er. Zwar wurde die Juniorin über 12,5 km in 51:42,5 Min. dennoch Vierte (5 Fehler), hatte aber keine Chance, der Pokal-Gesamtsiegerin Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/47:53,1) den dritten Platz streitig zu machen. Im Sprint war Nadine als Rangfünfte mit drei Strafrunden in 25:28,5 Min. näher dran an der Spitze. Susan König (Altenberg) siegte in 23:00,1 (0) vor der Oberhofer Vortagessiegerin Juliane Döll (24:12,8/3). In der Gesamtwertung schob sich Nadine mit 67 Punkten als Rangsechste einen Zähler vor Carolin Hennecke, die allerdings einen Wettbewerb weniger bestritten hat und am Wochenende wie berichtet zweimal Dritte beim Europacup wurde. Einen verkorksten Auftritt hatte Maren Müller als einzige weibliche Jugendliche aus dem Upland am Start. Nach 13 Schießfehlern (Gesamtzeit 1:05:35,5 Std./18.) am Samstag hatte sie keine Chance auf ein achtbares Ergebnis in der J 17. Am Sonntag klappte es mit fünf Fehlschüssen etwas besser, doch in 31:04,7 Min. blieb nur Platz 16. Die von Willingen nach Clausthal-Zellerfeld gewechselte Karolin Horchler überzeugte im Einzel mit Platz zwei in 49:49,5/3 Min. Nach Rang sieben im Sprint wurde sie Achte der Gesamtwertung, ihre Zwillingsschwester Kristin wird nach den Plätzen 16 und 13 im Pokalklassement als Elfte geführt. 17. der Wertung ist Svenja Niemeier. Sie hat allerdings weniger Wettkämpfe bestritten und verzichtete wegen ihrer Abiturvorbereitungen auf den Martell-Start.