Waldecker Fleischwaren - Heinrich Saure GmbH

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Max Saure: Punktlandung in den C2-Kader des DSV0

WILLINGEN (ni). Am Ende war es eine Punktlandung. Als Fünfter und Vierter beim Saisonfinale des Biathlon-Deutschlandpokals schaffte Max Saure vom SC Willingen den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Die ersten fünf der Altersklasse J17 wurden für die nächste Saison in den C2-Kader des Deutschen Ski-Verbands berufen. „Ich hätte gern Rang drei gehalten, aber so reicht’s auch“, war der Usselner zufrieden. Ebenso passte es für seinen Teamkollegen Patrick Wandel, der als Gesamtzehnter weiter im Hessen-Kader steht.Um die Form nach der erfolgreichen deutschen Meisterschaft mit zwei Titelgewinnen zu halten, reisten die fünf SCW-Sportler angesichts der in Willingen fehlenden Trainingsmöglichkeiten schon eine Woche früher nach Obertilliach. „Das war zwar auch nicht optimal“, sagte Landestrainer Robert Kabucov mit Blick auf die schwierige Akklimatisation in der Höhe des österreichischen Ausweichorts für Altenberg. Aber wichtiger waren mit Blick auf die Konkurrenz die dringend benötigten Komplexeinheiten auf Schnee.„Die zwei Fehler im Stehendschießen haben ihn Platz zwei oder drei gekostet“, beschrieb Kabucov die Leistung von Max Saure im 7,5-km-Sprint. Am Ende hatte er als Vierter 49 Sekunden Rückstand auf Christian Georgi (WSV Oberhof, 23:02,2/0) und 37 auf Oliver Müller (23:13,8/1) aus Luisenthal. Das Thüringer Duo tauschte am Tag danach in der Verfolgung dank souveräner Schießleistungen mit nur zwei bzw. vier „Fahrkarten“ die Plätze und schob sich damit in der Gesamtwertung noch vorbei. Die anderen Kader-Kandidaten fanden sich dahinter meist zeitgleich am Schießstand ein. „Für Max war der Druck sehr groߓ, sagte Kabucov. Mit 2-1-2-1 Fehlern musste sich der deutsche Jugendmeister nach insgesamt 30:46,1 Minuten im Schlussspurt um 0,3 Sekunden Alexander Kiefer (4 Fehler) beugen, nachdem sich der Schönauer im Windschatten ausgeruht hatte. Sieger Müller war insgesamt 1:49,0 schneller.Patrick Wandel, gesundheitlich angeschlagen, beendete den Sprint in 25:29,4/3 nur als 14. im 19er-Feld. „Es war fraglich, ob er überhaupt in der Verfolgung starten konnte“, so Kabucov. Nach einer lockeren Einheit gab der Willinger aber grünes Licht. Mit der fünften Laufzeit schob er sich trotz fünf Fehler auf Platz elf vor. In der Gesamtwertung verlor er damit zwar einen Rang, aber als Zehnter wahrte er seinen Hessenkader-Status. Dominik Schüßler hatte als Zwölfter im Sprint in 25:09,6/3 eigentlich gut vorgelegt, aber dann erwischte ihn eine Erkältung. So reichte es in der Verfolgung nur zum 13. Rang. Kabucov: „Er hat keine Luft gekriegt.“ In der Gesamtwertung wurde Dominik 15.Marie Schäfer setzte im 6-km-Sprint der J16 insgesamt fünf Schüsse daneben, wurde mit 2:49,8 Minuten Rückstand auf die fehlerfreie Siegerin Lisa Schelble (Bischofswiesen, 20:02,2) Zehnte. Kabucov rätselte vor allem über die drei Fehler der Rattlarerin im Stehendanschlag. „Beim Anschießen hat sie alles getroffen, und zwar auf die kleinen Liegendscheiben.“ In der 7,5-km-Verfolgung läuferisch gut unterwegs, verbesserte sie sich mit acht „Fahrkarten“ im 13er-Feld um eine Position. „Bei Marie haben sich die Erkrankungen in der Vorbereitung mit dem fehlenden ersten Schneelehrgang auf die ganze Saison ausgewirkt“, hofft ihr Trainer, dass sie im nächsten Winter ihr wahres Potenzial abrufen kann.Die zwei Wochen nach den „Deutschen“ konnte Cindy Bartmann wegen einer Erkältung nicht trainieren. Als Achte im Sprint (22:10,8/1) konnte die Schwalefelderin dies noch kompensie-ren. „Aber in der Verfolgung war sie läuferisch und im Schießen nicht auf der Höhe“, so Kabucov. Nach 35:54,4/9 wurde sie so nur Elfte. Bei den Frauen, außer Konkurrenz, setzte sich zweimal Steffi Müller gegen ihre SCW-Vereinskameradin Nadine Horchler durch.„Die Saison war nicht schlecht“, lautete das Fazit von Kabucov. Höhepunkt waren die DM-Titel in der Jungenstaffel und von Max Saure im Einzel. „Ich denke, wir können dem nächsten Winter optimistisch entgegenschauen.“ Jetzt wird noch etwas abtrainiert, im April pausiert, ehe am 1. Mai bereits wieder die Vorbereitung beginnt.